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Effiziente Wärmepumpen gelten als umweltfreundliche Technologie und werden daher von der Bundesregierung gefördert. Fördermittel können sowohl beim Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) wie auch bei der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) beantragt werden.

Weitere Information und Rechenbeispiele finden Sie im NOVELAN Förderprospekt

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Förderung durch BAFA - neue Förderrichtlinien ab 02.01.2020

Mit der Novellierung des Marktanreizprogramm des BAFA vom 31. Dezember 2019 gelten ab dem 02.01.2020 neue Förderrichtlinien. Eine der wichtigsten Änderungen ist die Umstellung von festen Fördersätzen auf eine Anteilsförderung. Das bedeutet, dass zukünftig ein prozentualer Anteil der Investitionskosten vom Staat rückerstattet wird.

Neubau: Die Anteilsförde­rung im Neubau beträgt 35 Prozent der Investitionskosten bei der Installation einer Wärmepumpe.

Sanierung: Im Gebäudebestand sind das 45% der Investitionskosten beim Tausch einer Öl-Heizung (z.B. gegen eine Wärmepumpe) und 35% der Investitionskosten beim Tausch von sonstigen Heizungen (z.B. Gas-Heizung oder auch einer alten Wärmepumpe gegen eine neue Wärmepumpe).

Was ist unter Investitionskosten zu verstehen

Als förderfähige Investitionskosten gelten die Anschaffungskosten der geförderten Anlage, d. h.:

  • den Wärmeerzeuger (z.B. die Wärmepumpe)
  • die Kosten für die Installation und die Inbetriebnahme
  • die Wärmequelle (z.B. die Erdsonde oder den Kollektor)
  • MSR-Technik und Energiemanagementsysteme (z.B. Smart Home-Systeme)
  • Wärmespeicher (Warmwasserspeicher, Heizungspufferspeicher und Kombispeicher)
  • Umfeldmaßnahmen:
    • Einrichtung oder Umgestaltung des Heiz-/Technikraums
    • Wärmeverteilung und Wärmeübergabe im Gebäudebestand (z.B. Anschaffungskosten von Flächenheizungen oder hocheffizienten Umwälzpumpen)

Bei Wohngebäuden können je Wohneinheit maximal 50.000 Euro als förderfähige Kosten ange­rechnet werden. Bei Nichtwohngebäuden max. 3,5 Mio Euro pro Gebäude.

Einen sehr guten und wesentlich detaillierteren Überblick zu den förderfähigen Investitionskosten bietet das Merkblatt zu den förderfähigen Kosten des BAFA. Es wurde bereits angekündigt, dass dieses Merkblatt regelmäßig überarbeitet und aktuell gehalten wird.

Zum Merkblatt

 

Anforderungen an die Wärmepumpe

Die Wärmepumpe muss auf der Liste förderfähiger Wärmepumpen des BAFA verzeichnet sein und eine Mindest-Jahresarbeitszahl erreichen, die anhand VDI 4650 Blatt 1 (in der jeweils aktuellen Fassung) über die bekannten Jahresarbeitszahlrechner (z.B. des BWP) berechnet wird.

In der Förderung im Bestandsgebäude gelten folgende Mindestwerte für die Jahresarbeitszahl (JAZ):

Luft/Wasser-Wärmepumpen:  3,5 (Wohngebäude)3,5 (Nichtwohngebäude)
Sole/Wasser-Wärmepumpen:3,8 (Wohngebäude)4,0 (Nichtwohngebäude)
Wasser/Wasser-Wärmepumpen:3,8 (Wohngebäude)4,0 (Nichtwohngebäude)

In der Förderung in Neubauten gelten folgende Mindestwerte für die Jahresarbeitszahl (JAZ):

Luft/Wasser-Wärmepumpen:4,5 (Wohngebäude) 4,5 (Nichtwohngebäude)
Sole/Wasser-Wärmepumpen:    4,5 (Wohngebäude)4,5 (Nichtwohngebäude)
Wasser/Wasser-Wärmepumpen:4,5 (Wohngebäude) 4,5 (Nichtwohngebäude)

Antragsverfahren ab 01.01.2020

Der Förderantrag muss weiterhin immer vor Vorhabensbeginn beim BAFA gestellt werden. Als Vorhabenbeginn gilt der Abschluss eines der Ausführung zuzurechnen­den Lieferungs- oder Leistungsver­trages. Planungsleistungen dürfen vor Antragstellung erbracht werden. Maßgeblich ist das Eingangsdatum des Antrages beim BAFA.

Somit ergibt sich folgender Ablauf:

  • Nach der Beratung und Planung einen Kostenvoranschlag für alle Leistungen erstellen, die gefördert werden sollen. Eine spätere Korrektur nach oben ist nicht mehr möglich
  • Förderantrag stellen. Die Antragstellung kann auch von Bekannten, vom Fachunternehmer oder anderen Bevollmächtigten durchgeführt werden
  • Auftrag vergeben und Umsetzung beginnen

Gemäß Bundesanzeiger vom 30.12.2019 und den Richtlinien zur Förderung, Abschnitt XI, ist „Für die Anwendbarkeit dieser Richtlinien ist der Zeitpunkt der Antragstellung entscheidend. Für Förderanträge, die vor Inkrafttreten dieser Richtlinien am 01.01.2020 gestellt wurden, gilt die vor Inkrafttreten dieser Richtlinien geltende Fassung vom 11.03.2015, auch wenn die Entscheidung der Bewilligungsstelle erst nach Inkrafttreten dieser Richtlinien erfolgt. Eine Rücknahme von bereits gestellten Anträgen mit der Absicht, die Förderung nach den neuen Richtlinien in Anspruch nehmen zu können, ist nicht zulässig.“

Weitere Informationen zur Förderung erneuerbarer Energien findet Sie auf der Webseite des Bundesverband Wärmepumpe e.V. oder im Wärmepumpen Förderratgeber 2020.

BWP Wärmepumpen Förderratgeber 2020


Marktanreizprogramm (MAP) und Förderrechner vom Bundesverband Wärmepumpe

Seit 2015 bietet das Martkanreizprogramm der Bundesregierung (MAP) Unterstützung in Form von Fördergeldern zur Nutzung von Wärmepumpen. Seit 2020 ist diese Förderung noch attraktiver und schließt weitere Investitionen neben dem Wärmeerzeuger mit ein.

Weitere Informationen finden Sie auf den Webseiten des Bundesamts für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) oder des Bundesverband Wärmepumpe e.V. (bwp). Dort finden Sie auch einen Förderrechner.


KfW-Förderung: zinsgünstige Kredite für Neubau und Modernisierung

Die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) fördert eine Wärmepumpe mit zinsgünstigen Darlehen, Investitionskrediten und Sonderförderungen. Je nach Programm können hierbei Wärmepumpen in Bestands- oder Neubauten gefördert werden.
 

  • Programm Nr. 151/152
    Energieeffizient Sanieren Kredit (www.kfw.de/151)
     
  • Programm Nr. 167
    Energieeffizient Sanieren - Ergänzungskredit (www.kfw.de/167),
    auch in Kombination mit dem Marktanreizprogramm des Bundesamtes für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle.
     
  • Programm Nr. 430
    Energieeffizient Sanieren Kredit (www.kfw.de/430)
     
  • Programm Nr. 153
    Energieeffizient Bauen / Neubau (www.kfw.de/153)
     
  • Programm Nr. 271
    Erneuerbare Energien - Premium (www.kfw.de/271)


Weitere Informationen erhalten Sie auf der Webseite der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW).